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    Erlebe Costa Rica

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    Zuhause bei den Kaffeebauern

    Homestay auf dem Land bei Matagalpa

    Zuhause bei den Kaffeebauern
    • Überblick
    • In Kürze
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Karte
    Reisedauer: 2 Tage / 1 Nacht
    Reisebeginn: täglich
    Aktivität: geführte Kaffee- und Naturwanderung inkl.
    Ort: San Ramón
    Reisepreis: ab € 82,- p.P. bei 2 Personen
    Highlights: ✓ authentisches Landleben
    ✓ Übernachtung bei einer nicaraguanischen Familie
    ✓ Tortillas selber machen

    Möchten Sie gerne mehr über das tägliche Leben auf dem Land in Nicaragua erfahren? Verbringen Sie zwei Tage bei einer Familie in einem Dorf bei San Ramon, rund eine Stunde von Matagalpa entfernt, und bekommen Sie einen authentischen Einblick in das Dorfleben. Dieser sogenannte Homestay ist Teil eines gemeinnützigen Entwicklungsprojekts, dessen Ziel es ist, die Lebensbedingungen der Familien in den Dörfern zu unterstützen. Besuchen Sie mit einem lokalen Guide die Kaffeeplantagen der Familie und erfahren Sie mehr über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung des Kaffees. Außerhalb der Erntesaison liegt der Schwerpunkt der Tour mehr auf der allgemeinen Natur in der Region. Helfen Sie abends der Familie frische Tortillas zu backen oder spielen Sie mit den Kindern bevor Sie gemeinsam zu Abend essen.

    Übernachtung: 1 Nacht in einem Privatzimmer mit geteilter Nutzung der sanitären Anlagen (meist ohne warmes Wasser) Komfort 2
    Mahlzeiten: Vollpension (Mittagessen, Abendessen und Frühstück)
    Aktivitäten: geführte Kaffee- und Naturwanderung
    • Übrige Mahlzeiten & Getränke

    Homestay bei den Kaffeebauern in San Ramon

    Lernen Sie Ihre Gastgeber kennen und versuchen Sie, zusammen Tortilla zu backen

    Tag 1 – Ankunft bei Ihrer Gastfamilie in San Ramon bei Matagalpa

    Die meisten Reisenden kommen heute aus Managua oder León. Sie fahren die Panamericana Richtung Norden und zunächst geht es durch viele kleine Dörfer, bevor es langsam hügeliger wird und die Straße immer weiter in die bergige Region um Matagalpa führt. Am Straßenrand werden Sie mehr und mehr Fabrikanlagen sehen, die Kaffee trocknen und verpacken. Je höher Sie kommen, desto kühler wird es – wir empfanden die Temperaturen als eine willkommene Abwechslung zum heißen Managua. Eine Besonderheit in der Region ist, dass Sie noch heute viele Bewohner mit deutscher Abstammung finden, dessen Vorfahren sich hier, meist auf dem Weg zum Goldrausch nach Kalifornien, niedergelassen haben. Selbst in einem kleinen Dorf in den Bergen kann es passieren, dass Sie auf einmal ein paar Worte Deutsch hören oder eine einheimische Person mit blondem Haar sehen. In San Ramon treffen Sie auf Ihren lokalen Guide, der Ihnen bei Ihrem Aufenthalt in der Gastfamilie ein wenig mit Übersetzungen helfen wird, denn meist sprechen die Familien kein Englisch. Gemeinsam fahren Sie in rund 45 Minuten über nicht asphaltierte Wege zu Ihrer Gastfamilie. Alle Gastfamilien sind Teil eines gemeinnützigen Tourismusprojekts, dessen Ziel es ist, das Einkommen und die Lebensbedingungen der Familien in der Region zu verbessern.

     

    Ein Faultier in den Bäumen

    Halten Sie die Augen auf: vielleicht entdecken auch Sie während Ihrer Wanderung ein Faultier!

    Bei Ihrer Ankunft werden Sie von Ihren Gastgebern begrüßt und wenn Sie bereits gegen Mittag anreisen, erwartet Sie auch direkt ein landestypisches Mittagessen, welches meist noch über dem offenen Feuer zubereitet wird. Zwar gibt es in den Dörfern mittlerweile auch Strom, jedoch fällt dieser noch sehr häufig aus und die Familie ist es gewohnt über dem offenen Feuer zu kochen. Erkunden Sie anschließend mit einem lokalen Guide die Kaffeeplantagen in der Umgebung. Von der Züchtung der Pflanzen bis hin zum fertigen Kaffee erfahren Sie alles über den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung des Kaffees. Doch auch wenn Sie nicht in der Erntezeit (in der Regel von November bis Februar) unterwegs sind, lohnt sich ein Rundgang. Wir haben innerhalb von nur einer Stunde gleich fünf Faultiere gesehen! Und da Sie ganz individuell und nicht in einer Gruppe mit dem Guide unterwegs sind, richtet er sich während des Ausflugs ganz auf Ihre Interessen und Fragen ein – egal, ob Sie mehr über Kaffee oder lieber eine allgemeine Naturwanderung machen möchten. Helfen Sie der Familie abends frische Tortilla zu machen – wir hätten nie gedacht, dass es so viel Arbeit und noch dazu schwierig ist, die Tortillas auch wirklich rund zu bekommen…

    Kontakt mit der lokalen Bevölkerung

    Kommen Sie bei Ihrem Homestay in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung

    Tag 2 – Weiterreise

    Nach einer Nacht in einem sehr einfach ausgestattetem Zimmer, in welchem Sie meist nur ein Bett und vielleicht noch einen Sessel finden, wachen Sie am nächsten Morgen wahrscheinlich schon früh vom Vogelgezwitscher oder dem Krähen des Hahnes auf. Das Leben auf dem Land beginnt meist schon gegen 4-5 Uhr morgens. Wir haben die Zeit vor dem Frühstück genutzt um uns auf die Suche nach Brüllaffen zu machen, die sich (unüberhörbar) in der Nähe aufhielten. Nach einem deftigen Frühstück mit Reis, Bohnen und frischen Tortillas haben wir uns von unseren herzlichen Gastgebern verabschiedet und unsere Reise fortgesetzt. Für uns waren diese zwei Tage ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis. Wenn Sie Spanischkenntnisse haben, erleichtert dies natürlich die Kommunikation mit den Gastgebern, aber auch mit Hilfe von Händen und Füßen (und Ihrem lokalen Guide) klappt die Verständigung. Von hier aus können Sie gut nach León reisen um die koloniale Stadt und die Vulkane in der Umgebung zu besuchen. Wenn Sie gerne die Region noch intensiver kennenlernen und beispielsweise gerne wandern, dann empfehlen wir Ihnen unseren Baustein Kolibris, Kaffee und kühle Bergluft.