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…Costa Rica: Samara – Manuel Antonio – Montezuma – Ojochal/ Playa Tortuga – Cahuita & Puerto Viejo
Costa Rica besitzt insgesamt über 1.000 Kilometer Küste und bietet daher zahllose tropische Traumstrände zum Relaxen. In vielen Regionen trifft das blaue Meer auf den tiefgrünen Regenwald. In Costa Rica Sie finden palmengesäumte Strände, die sich ideal für lange Strandspaziergänge eignen, sowie kleine, von Felsen umrahmte Buchten. Surfer sind begeistert von den hohen Wellen, die insbesondere an der Pazifikküste vorzufinden sind. Durch die starke Brandung ist die Strömung mitunter nicht ganz ungefährlich, deshalb ist Costa Rica trotz traumhafter Strände keine typische Badedestination. Doch Sie finden hier auch einige geschützte Buchten, z.B. in Sámara oder im Manuel Antonio Nationalpark, wo Sie meist ungestört im warmen Meer schwimmen können.
…Nicaragua: San Juan del Sur – Corn Islands
…Panama: Boca Chica – Pedasi – Bocas del Toro – San Blas
Auch Nicaragua und Panama haben einige tolle Strände zu bieten. So können Sie in Nicaragua an der Pazifikküste die Wellen zum Surfen nutzen oder an den paradiesischen Stränden der Corn Islands entspannen. Und in Panama laden beispielsweise die Bocas del Toro mit türkisblauem Wasser und weißen Sandstränden zum Verweilen ein.
Im Folgenden haben wir die Merkmale einiger Strände für Sie zusammengefasst, sodass Sie entscheiden können, welcher Strand am besten zu Ihren Vorstellungen passt. Während Ihrer Reise durch Mittelamerika können wir an diesen Stränden natürlich gerne Verlängerungsnächte einplanen.
Unser Tipp, um Strand- und Badetage am Pazifik zu verbringen
Charakter: Auf der Nicoya Halbinsel im Norden Costa Ricas liegen Sámara und Carillo nebeneinander jeweils in einer geschützten Bucht. Das Wasser ist hier seichter als an vielen anderen Stränden der Pazifikküste. Feiner, heller Sand, zahllose Palmen sowie gemütliche Restaurants und Lounge-Bars eignen sich hervorragend für ein paar entspannte Tage am Meer.
Aktivitäten: Baden, kajakfahren im Fluss und auf dem Meer, Bootsausflüge, Surfkurs.
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Einfache, mittlere oder komfortable Unterkunft, die zu Fuß nur wenige Minuten vom Strand entfernt sind.
Anreise: Mit dem Mietwagen, Shuttlebus oder Privattransfer.
Mehr Infos: Faulenzen an der Playa Samara
Unser Tipp, wenn Sie Strand und Naturerlebnis kombinieren möchten
Charakter: Kleiner und sehr beliebter Küsten-Nationalpark in tropischer Umgebung mit artenreicher Tierwelt und schönen Sandbuchten.
Aktivitäten: Tierbeobachtung, Baden im Meer, Surfkurs, Rafting, Kajak- und Bootsausflüge, Rafting, Canopy und vieles mehr.
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Übernachtung in einem Mittelklasse- oder Komfort-Hotel mit Pool außerhalb des Parks zwischen Quepos und Manuel Antonio. Der Nationalpark mit den schönsten Stränden der Region ist übrigens außer montags jeden Tag von von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet (Eintritt derzeit 16 US-Dollar).
Anreise: Mit Mietwagen oder Shuttlebus.
Mehr Infos: Affen & Naturstrände im Manuel Antonio Nationalpark
Unser Tipp für Strandtage in einem entspannten Aussteigerdorf
Charakter: Sandbuchten mit Palmen am Südzipfel der Nicoya Halbinsel und einem entspannten Aussteigerdorf, das bis vor Kurzem fast ausschließlich von Hippies, Backpackern und Surfern besucht wurde.
Aktivitäten: Baden, Wandern zum Wasserfall, Brüllaffen beobachten, Bootsausflüge, Besuch des Cabo Blanco Nationalparks, Yoga, Surfen (vor allem in Santa Teresa).
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Einfache aber gemütliche Bungalows in einem tropischen Garten am Meer. Nächster Sandstrand und der Ortskern etwa zehn Gehminuten entfernt.
Anreise: Hauptsächlich mit Mietwagen. Oder mit Shuttlebus ab La Fortuna oder San José.
Mehr Infos: Badebuchten & Surferstrände in Montezuma
Unser Tipp für einsame Strandspaziergänge
Charakter: Ein sehr kleiner Ort, oberhalb der Playa Tortuga, knapp zwei Stunden südlich von Manuel Antonio. Hier trifft das Meer auf die Berge und den Dschungel.
Aktivitäten: Einsame Spaziergänge an den umliegenden Stränden, Delfin- und Walbeobachtung, Schnorcheltour zu Isla de Caño, Tagesausflug zum Corcovado Nationalpark.
Beste Reisezeit: Dezember bis April.
Unterkunft: Übernachtung in Bungalows an der Küstenstraße (etwa 2 km vom Strand) oder in Safari-Zelten im Wald (etwa 5 km vom Strand).
Anreise: Am besten mit Mietwagen
Mehr Infos: Delfine & Buchten im pazifischen Süden
Unser Tipp, um wilde Strände und Reggae-Feeling zu erleben
Charakter: Reggae- und Rasta-Kultur sind in Puerto Viejo und Cahuita weit verbreitet und sorgen für entspannte Stimmung an der immergrünen und etwas wilden Karibik-Küste Costa Ricas.
Aktivitäten: Wanderung im Cahuita und Manzanillo Nationalpark, Schnorcheln und Baden im karibischen Meer (allerdings nur bei wenig Strömung und kleinen Wellen möglich), Surfen.
Beste Reisezeit: Februar bis März und Juni bis September.
Unterkunft: In Bungalows an der Playa Cocles bei Puerto Viejo, gemütlichen Lodge am Ortsrand von Cahuita oder komfortable Unterkunft außerhalb der beiden Orte.
Anreise: Mit Mietwagen oder Shuttlebus.
Mehr Infos: Wandern & Schnorcheln im Cahuita Nationalpark
Unser Tipp, um in Nicaragua im Pazifik zu baden
Charakter: San Juan del Sur ist ein beliebter Badeort an einem langen Sandstrand in einer weitestgehend geschützten Bucht. Aufgrund seiner Nähe zu Costa Rica lässt sich dieser Ort auch sehr gut in eine Länder-Kombireise einbinden.
Aktivitäten: Baden im Meer, Relaxen am Strand, Erkunden der umliegenden Stränden (geführte Tour oder mit einem Allrad-Wagen), Surfkurs.
Beste Reisezeit: November bis April.
Unterkunft: Kleines und gemütliches Hotel im Ort, nur wenige Gehminuten vom Strand.
Anreise: Mit Mietwagen oder Privattransfers
Mehr Infos: Sonne, Strand… San Juan del Sur
Unser Tipp um in Nicaragua auf einer Karibik-Insel zu entspannen
Charakter: Autofreie Inseln im karibischen Meer an der Ostküste Nicaraguas mit azurblauem Wasser und weißen Strände.
Aktivitäten: Baden, Schnorcheln, Tauchen, Erkundungstour mit einem Golfwagen, Bootsausflug zur Nachbarinsel.
Beste Reisezeit: Dezember bis April.
Unterkunft: Einfache Bungalows in grünem Garten auf Big Corn Island, nur wenige Meter vom Meer entfernt.
Anreise: Mit Inlandsflug ab Managua.
Mehr Infos: Bunte Unterwasserwelt & weiße Strände der Corn Islands
Unser Tipp, um mit dem Boot einsame Inseln zu erkunden
Charakter: Einsame Strände auf den Inseln im Golfo de Chiriqui, die sich gut mit dem Boot erreichen lassen.
Aktivitäten: Bootsausflug in den Nationalpark Marino Golfo de Chiriqui, Baden, Schnorcheln..
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Landestypisches Mittelklasse- oder modernes Komfort-Hotel mit Pool.
Anreise: Mit Mietwagen oder Privattransfer (ab Paso Canoas, Boquete oder David).
Mehr Infos: Entspannt am Golfo de Chiriqui
Unser Tipp um mit einem Fahrrad Panamas Pazifik-Strände zu erkunden
Charakter: Sandstrände in und um Pedasi, grünes Cowboyland im Hinterland der Azuero Halbinsel.
Aktivitäten: Strände und Umgebung mit Fahrrad erkunden, Baden, Abstecher über „eine der schönsten Straßen der Welt“ (laut National Geographic).
Beste Reisezeit: Januar bis März
Unterkunft: Mittelklasse Hotel mit grünem Garten in Pedasí oder Unterkunft außerhalb des Ortes direkt am Meer.
Anreise: Mit Mietwagen.
Mehr Infos: Fahrradtour zu Stränden von Pedasí
Unser Tipp zum Feiern und Baden
Charakter: Insel-Archipel im karibischen Meer, nur etwas südlich von Costa Rica
Aktivitäten: Bootsausflüge zu Stränden, zum Schnorcheln und zum Tauchen, Baden im Meer, Surfkurs, Feiern in Bocas-Stadt.
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Einfache Unterkunft in Bocas-Stadt, großes Strandhotel etwas außerhalb oder Wasserbungalows auf einer Nachbarinsel.
Anreise: Boot oder Inlandsflug.
Mehr Infos: Karibik-Feeling auf den Bocas del Toro
Unser Tipp, um indigene Kultur auf winzigen Inseln zu erleben
Charakter: Über 300 kleine bis kleinste, von Korallenriffen umgebenen Karibik-Inseln, die von den Kuna-Indigenen verwaltet werden.
Aktivitäten: Diverse Bootsausflüge zum Schnorcheln, Baden oder Besuchen einer bewohnten Insel.
Beste Reisezeit: Januar bis April.
Unterkunft: Einfaches Bungalow an Land oder über Wasser auf Yandup Island
Anreise: Mit Inlandsflug ab Panama City.
Sonnenschutz
Zu einem Costa Rica Strandaufenthalt gehört auch an bewölkten Tagen ein zuverlässiger hoher Sonnenschutz.
Übernachtung
Die meisten Hotels liegen nicht direkt am Strand, denn dort ist der Bau von Häusern oftmals nicht erlaubt. Costa Rica und seine Nachbarländer legen großen Wert darauf, dass die üppige Natur Mittelamerikas noch möglichst lange erhalten bleibt.
Costa Rica steht für Natur pur. Circa ein Drittel der Landesoberfläche steht unter Naturschutz. Aber es ist nicht so, dass es sich dabei ausschließlich um Nationalparks handelt. Auch außerhalb dieser staatlich geschützten Gebiete können Sie Naturschutz in beispielloser Art und Weise erleben.
Trotz einer vergleichbar kleinen Fläche sind die Flora und Fauna Costa Ricas durch die großen Höhenunterschiede und das unterschiedliche Klima in den einzelnen Regionen enorm abwechslungsreich. Von einer Art tropischem Schottland über eine französische Hügellandschaft bis hin zum asiatischen Regenwald erleben Sie in Costa Rica die verschiedensten Landschaften.
Auch die Regierung Costa Ricas weiß die atemberaubende Artenvielfalt zu schätzen und hat inzwischen mehr als 20 Prozent des Landes durch die Nationalparks geschützt.
Sie werden sowohl in Costa Rica als auch in den Nachbarländern Nicaragua und Panama viele Affen, Vogelarten, Insekten und die verschiedensten Amphibien sowie Reptilien entdecken. Viele Tiere fallen zwar nicht durch ihre Größe auf, sind aber durch die unterschiedlichsten Charaktere faszinierend. Vor allem wegen ihrer „schlauen” Tarnfarben und durch raffinierte Verstecke sind einige Tiere für Laien kaum zu sehen. Es empfiehlt sich daher immer, die Nationalparks mit einem einheimischen Guide zu erkunden. Die Guides sind sehr gut ausgebildet und spüren Tiere auf, die Sie nicht alleine kaum entdecken würden. Tipp: Insbesondere für Vogelliebhaber lohnt sich die Mitnahme eines Fernglases!
Welche Nationalparks sollten Sie in Costa Rica und Nicaragua unbedingt besuchen? Welche sind dagegen nicht lohnenswert? Und worin bestehen die Unterschiede? Hier lesen Sie unsere persönlichen Eindrücke:
So gut wie jeder besucht diesen Park auf seiner Reise – und das obwohl die Anreise aus der „Zivilisation“ nach St. Elena zwei Stunden dauert. Umgeben von viel Dschungel, mit einigen privaten Parks (wie Selva Verde, wo Sie über Hängebrücken zwischen den Baumgipfeln spazieren gehen und an Drahtseilen von Baum zu Baum gleiten können) sowie den Nationalparks Monteverde und St. Elena. Das Besondere an Monteverde ist die Kombination von Flora und Fauna mit dem mysteriösen Nebel, der durch den Park wabert. Die Vegetation ist hier sehr dicht: Die Äste und Stämme der Bäume sind mit Orchideen, Bromelias, Farnen, Lianen und Moosen bedeckt. Wo das Wasser nicht abfließen kann, bilden sich beeindruckende Sumpflandschaften.
An anderen Stellen fließen kristallklare Flüsse, die in tropische Wasserfälle münden. Es gibt hier viele ausgefallene Tiere; Vogelliebhaber kommen in der Hoffnung in diesen Park, den seltenen Quetzal zu sehen. Es empfiehlt sich, den Park mit einem Guide zu besuchen. Der St. Elena Park, an der anderen Seite des Dorfes, ist wilder und wird weniger stark frequentiert. Er ist jedoch genauso schön und abwechslungsreich. Wir empfehlen Ihnen, morgens mit einem Guide Monteverde zu besuchen und am Nachmittag dann selbst St. Elena zu erkunden. Unserer Meinung nach sind Monteverde und Umgebung absolut sehenswert.
Wenn Sie den Nebelwald in Monteverde erleben möchten, dann schauen Sie sich doch dazu unseren Baustein an.
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, an denen Sie einen Vulkan in solch tropischer Umgebung aus der Nähe erleben können. Der Arenal und der zugehörige Nationalpark sind ein echtes Highlight bei jeder Costa Rica Reise. Bei mindestens zwei Übernachtungen haben Sie eine gute Chance, den mächtigen Vulkangipfel unter den Wolken hervor scheinen zu sehen. An der Terrasse der Observatory Lodge bietet sich abends ein einmaliger Blick auf das unvergleichliche Panorama des Vulkans Arenal und den Arenalsee. Der See von Fortuna eignet sich hervorragend zum Wandern. Auch sollten Sie einen Ausflug zu den Wasserfällen unternehmen und, wenn Sie mehr Zeit haben, den Caño Negro besuchen, ein von Fortuna aus leicht erreichbares Vogelparadies in der Nähe von Nicaragua. Wir empfehlen Ihnen, den Vulkan Arenal auf jeden Fall in Ihre Reise einzuplanen.
Mit einem Klick gelangen Sie zu unserem Baustein in La Fortuna.
Manuel Antonio ist einer der kleinsten Nationalparks von Costa Rica, der zusammen mit Monteverde die meisten Besucher anlockt. Der Hauptgrund dafür ist die günstige Lage des Parks: Ein Aufenthalt in einem der Hotels am hügeligen Küstenweg zwischen Quepos und dem Park ist ein schöner Abschluss Ihrer Costa Rica Reise. Manuel Antonio ist einer der seltenen Orte, in denen der Dschungel direkt an den Strand grenzt (statt vieler Palmen erwartet Sie hier dichter Dschungel). Nach dem ziemlich gut besuchten ersten Kilometer des Hügelpfades wird es ruhiger: Viele Reisende gehen nicht viel weiter und Sie haben den Strand schon bald für sich alleine. Im Park leben zahlreiche Vögel und Schmetterlinge sowie unzählige Kapuzineraffen und Brüllaffen, die wie Hunde bellen.
Wir empfehlen Ihnen einen Besuch dieser Parks vor allem aufgrund der Kombination von Dschungel und Naturstrand. Denken Sie bitte daran, dass der Park montags geschlossen ist. Wenn Sie mehr über den Nationalpark erfahren möchten, dann gehen Sie einfach zu unserem Baustein.
Tortuguero ist das Brutrevier der grünen Meeresschildkröte. Von Juli bis November kommen sie hierher, um ihre Eier am Strand zu legen. Doch nicht nur in dieser Zeit ist Tortuguero sehenswert: Hinter dem Schildkrötenstrand liegt ein Labyrinth aus natürlichen, tropischen Wasserstraßen. Vom Boot aus können Sie das ganze Jahr in den breiten und schmalen Wasserkanälen wilde Tiere sichten. Affen, Tukane, Faultiere, Kaimane und die berühmten costa-ricanischen Giftfrösche. Sie können den Nationalpark zusammen mit einem Guide besuchen, der sich dort sehr gut auskennt. Sie haben aber auch die Möglichkeit, selbst mit einem Holzkanu die Kanäle in der Nähe Ihrer Lodge zu erkunden. Unser Tipp: Planen Sie den Nationalpark Tortuguero auf jeden Fall in Ihre Costa Rica Reise ein, wenn Sie ein Stück Karibik entdecken und die einzigartige Mischung von Wasser und Dschungel erleben möchten!
Mehr über den Baustein und Nationalpark erfahren Sie mit nur einem Klick.
Das Caño Negro Wildlife Refuge ist eines der abgelegensten Schutzgebiete Costa Ricas. Das letzte Stück bis zu diesem Nationalpark führt über Stock und Stein. Der Park lässt sich am besten mit dem Boot erkunden. Vom Wasser aus sehen Sie viel von der Tierwelt, wie z. B. Kaimane, Schildkröten und Affen. Aber dieses Gebiet ist vor allem bekannt für die verschiedenen Vogelarten, die hier leben. Das ganze Jahr über, vor allem während der Regenzeit, verweilen hier viele Vogelarten. Insbesondere rote Löffler, weiße Ibisse und Schlangenhalsvögel lassen sich hier beobachten. Sie können den Park in einem Tagestrip von La Fortuna aus besuchen. Noch angenehmer ist es allerdings, eine Nacht in Caño Negro zu verbringen. Am besten besuchen Sie einen Teil des Parks, der weniger von Touristen aufgesucht wird. Unsere Meinung: Wenn Sie genug Zeit haben, sollten Sie dieses Vogelparadies auf Ihrer Costa Rica Reise unbedingt besuchen!
Mehr über den Baustein und die Tierwelt im Cano Negro erfahren Sie hier.
Bei Rincón de la Vieja handelt es sich um einen wilden Nationalpark Costa Ricas, der keine angelegten Wanderpfade hat. Sie finden nur ab und zu ein Schild auf dem Trail sowie ein kleines Parkwächterhäuschen. Die costa-ricanische Natur präsentiert sich hier besonders abwechslungsreich mit hellen Kapokwäldern, dunklen Wasserfällen und riesigen Baumwurzeln. Entdecken Sie trockene Felder, vulkanische Seen, Schwefel- und Schlammpfuhlen sowie schmale Bäche, bei denen Sie über die Felsen klettern. Sie machen eine zweistündige, abwechslungsreiche Wanderung und haben anschließend noch Zeit für die verschiedenen Wasserfälle der Umgebung. Unser Tipp: Rincón sollten Sie bei Ihrer Reise unbedingt besuchen, auch weil hier eine angenehm entspannte Stimmung herrscht – wenig Betriebsamkeit, keine touristische Ausrichtung, dafür viel Abwechslung. Denken Sie bei Ihrer Reiseplanung daran, dass der Park montags geschlossen ist. Aktuell finden einige Bauarbeiten zur Modernisierung des Nationalparks statt, weswegen nicht alle Wege begehbar sind.
Weitere Informationen zum Rincón de la Vieja Nationalpark finden Sie bei unserem Baustein Waldriesen & Schwefelseen.
Corcovado ist aufgrund seiner Abgeschiedenheit der ursprünglichste Nationalpark Costa Ricas. Ein Besuch lohnt sich vor allem, wenn Sie das echte Naturgefühl erleben möchten. Experten bescheinigen ihm eine der höchsten Artenvielfalten der Welt. Die Landschaft besteht aus Sumpf, Regenwald und Bergen. Hier leben Jaguare (die sich nur selten zeigen), riesige Ameisenbären, Totenkopfaffen, Faultiere sowie unzählige Insekten- und Amphibienarten. Neben der reichen Fauna gibt es verlassene Strände, Wasserfälle und Flüsse, an deren Ufer seltene Pflanzen wachsen.
Es empfiehlt sich, sowohl den Corcovado als auch die Insel Caño zu besuchen. In diesem Park erhalten Sie einen guten Eindruck der costa-ricanischen Natur. Eine fantastische Fahrt über den Rio Sierpe ist ein weiteres Highlight.
In unseren Bausteinen „Auf geht’s in den Corcovado Nationalpark“ und „Entdeckungstour auf der Osa Halbinsel“ finden Sie mehr dazu.
Der Park befindet sich südlich von Cahuita an der karibischen Küste und erstreckt sich über einen neun Kilometer langen Strand. Hier brüten vier Schildkrötenarten, darunter die Lederschildkröte (Leatherback). Von März bis Juli kommen sie an Land, um ihre Eier zu legen. Der Park besteht ansonsten aus wilden Wäldern, Korallenriffen und einem reichen Tierleben: Krokodile, Tapire, Pelikane, Tukane und natürlich die Meeresschildkröten. Sie können hier schnorcheln und tauchen oder einen der schönen Wanderwege durch das Gebiet nutzen. Unser Fazit: Falls Sie nach Puerto Viejo fahren, sollten Sie diesen Park unbedingt besuchen. Wenn Sie vor allem schnorcheln möchten, können Sie das auch beim Cahuita Park tun (siehe unten).
Der Cahuita Parque Nacional umfasst einen schmalen Küstenstreifen von ca. 1.000 Hektar in der Nähe des charmanten Ortes Cahuita. Sein Unterwasserteil, ein maritimer Naturpark, ist dagegen 22 mal so groß. Es ist dort wild, feuchtwarm und nicht überlaufen.
Die beliebteste Wanderung ist ein dreistündiger Trail am Wasser entlang und direkt am Strand kann man gut schnorcheln. Sollte es geregnet haben, ist die Sicht allerdings weniger gut und aufgrund von Wellen und Strömung ist das Schwimmen im Meer nicht immer möglich. Und dennoch: Wenn Sie zur karibischen Küste fahren, sollten Sie diesen Park nicht auslassen. Wir empfehlen Ihnen allerdings, den Park mit einem Guide zu besuchen – so erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und erfahren zudem besonders viel über den Nationalpark.
In unserem Baustein „Wandern & Schnorcheln im Cahuita Nationalpark“ finden Sie weitere Informationen zu beiden oben genannten Nationalparks in Costa Rica.
Das Biosphärenreservat Indio Maíz umfasst eine Fläche von über 4.500 Quadratkilometern und liegt abgelegen im Süden Nicaraguas. Vom kleinen Ort El Castillo am Fluss San Juan aus können Sie Ausflüge mit einem erfahrenen Guide zu diesem noch sehr ursprünglichen, tropischen Regenwald unternehmen. Nur ein kleiner Teil des Reservats ist begehbar. Über kleine Pfade wandern Sie hier durch die Wildnis und entdecken Affen, giftige Frösche, Vögel und exotische Pflanzen. Auch große Wildkatzen wie Puma und Ozelot sind hier heimisch, mit ein wenig Glück sehen Sie ihre Spuren auf dem Boden. Wer das Abenteuer fernab der Touristenströme sucht und den ursprünglichen Dschungel entdecken möchte, ist im Indio Maíz Reservat goldrichtig und kommt auf jeden Fall auf seine Kosten.
Wenn Sie das Indio Maíz Biosphärenreservat erleben möchten, dann schauen Sie sich doch dazu unseren Baustein in Nicaragua an.
Von den Solentiname Inseln im Nicaraguasee aus gelangt man über den kleinen Fluss Papaturro zum Los Guatuzos Wildlife Refuge, das auf dem Festland zwischen dem Nicaraguasee und der Grenze zu Costa Rica liegt. Allein die Anreise im Boot lohnt sich, denn am Ufer tümmeln sich Reiher und Eisvögel, Leguane entspannen auf den Bäumen und im Wasser werden Sie neben Flussschildkröten auch den ein oder anderen Kaiman entdecken. Im Reservat können Sie eine Schildkröten- und Kaiman-Aufzuchtstation besuchen und den tropischen Regenwald einmal aus einer anderen Perspektive beobachten: vom Hängebrückenpfad hoch in den Baumwipfeln aus.
Wenn Sie im Süden Nicaraguas unterwegs sind, sollte ein Ausflug in das Los Guatuzos Wildlife Refuge auf jeden Fall auf Ihrem Reiseplan stehen. Auch vom Norden Costa Ricas aus ist dieser Geheimtipp gut zu erreichen und einen kleinen Abstecher wert.
Schauen Sie doch dazu unseren Baustein Ursprüngliche Solentiname Inseln an und erfahren Sie mehr.
Der sogenannte Parque Nacional Volcán Masaya wurde in den 70er Jahren als zweiter Nationalpark Nicaraguas ausgewiesen. Er bietet kilometerlange Wanderwege und beeindruckende Aussichten in den rauchenden Krater des Masaya Vulkans. Ein Abstecher in das Museum des Besucherzentrums am Eingang lohnt sich ebenfalls. Hier lernen Sie viel über die einzelnen Vulkane und über die Geschichte der sogenannten „Chorotega“. Von hier haben Sie auch einen großartigen Ausblick auf den Kratersee „Laguna de Masaya“. Eine weitere Besonderheit an dem Masaya Nationalpark sind die grünen Papageien, die trotz giftiger Gase an den Wänden des Santiago Kraters zu beobachten sind.
Weitere Informationen zum Masaya Nationalpark und zum Ausflug finden Sie beim Baustein in Granada oder León.
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