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    Geschichte von Costa Rica

    Guayabo Monument in Costa Rica

    Das Guayabo-Monument bei Turrialba

    Frühe Kulturen

    Die ältesten archäologischen Funde, die eine menschliche Besiedlung Costa Ricas dokumentieren, werden der Zeit zwischen 12000 und 8000 vor Christus zugesprochen. Bis zur Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert lebten in dem Gebiet drei präkolumbische Volksgruppen: die Chorotegas im Nordwesten, die Huetares an der Karibikküste und im Valle Central und die Bruncas an der südlichen Pazifikküste. Außerdem gab es kleine Kolonien von Nahuas, die vor allem die südliche Karibikküste besiedelten. Zu Ihnen gehören auch die Bribris, die auch heute noch in diesem Gebiet anzutreffen sind. Jede Gruppe hatte Ihre eigene Sprache, die heute in Costa Rica nur noch vereinzelt bekannt sind.

    Traditioneller Tanz in Costa Rica

    Traditioneller Tanz der Ticos

    Eroberung durch die Spanier

    Im 16. Jahrhundert wurde Lateinamerika von Kolumbus entdeckt. Er war der erste Europäer, der seinen Fuß auf costa-ricanischen Boden setzte. Er nannte das Land Costa Rica y Castillo de Oro („Reise Küste und Goldene Burg“) und obwohl keine großen Schätze gefunden wurden, blieb der Name Costa Rica. Die Spanier besiedelten nach und nach das Land, wurden aber immer wieder von den Indios angegriffen, die erbitterten Wiederstand leisteten. Da Costa Rica nicht sehr fruchtbar war, konnte nur ein kleiner Teil des Landes landwirtschaftlich bestellt werden und die Bevölkerung war recht arm. Erst als aus Kuba eine Kaffeepflanze nach Costa Rica importiert wurde, begann der wirtschaftliche Aufschwung.

    Der Weg in die Unabhängigkeit

    Einige Jahre später, also am 15. September 1821 wurde Costa Rica unabhängig von der ehemaligen Kolonialmacht Spanien. Die Geschichte Costa Ricas ist im Gegensatz zu den anderen lateinamerikanischen Ländern eine echte Erfolgsgeschichte, denn seit dem späten 19. Jahrhundert gab es nur zwei kurze Gewaltperioden, die die Demokratisierung beeinträchtigten. In den 1950er Jahren wurde das Militär abgeschafft, um mit den finanziellen Mitteln die Bildungs- und Gesundheitspolitik zu fördern. Inzwischen gilt Costa Rica als eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas, das eine stabile Demokratie vorweisen kann. Es wird auch „die Schweiz Lateinamerikas“ genannt.

    Geschichte von Panama

    Casco Viejo in Panama City

    Die Altstadt Casco Viejo in Panama City

    Frühkoloniale Zeit

    Vor der Entdeckung durch Christoph Kolumbus ist Panama von indigenen Völkern besiedelt, deren Spuren bis ins Jahr 1.700 vor Christus zurück reicht. 1502 betrat Kolumbus zum ersten Mal panamaischen Boden und erkundete das Land. Ihm sollten weitere Spanier folgen, die sich in den folgenden Jahren dort ansiedelten. Bereits 1519 wurde Panama Stadt als Zentrum des Landes gegründet. Bis zum 17. Jahrhundert wurden die einheimischen Völker weitestgehend ausgerottet.

    Unabhängigkeit

    Im Jahr 1821 schloss sich Panama mit Venezuela, Kolumbien und Ecuador zu Großkolumbien zusammen. Die Führung übernahm Simón Bolívar. In den 1830er und 1840 er Jahren wurde mehrmals die Unabhängigkeit zu diesem Bündnis erklärt, aber immer wieder rückgängig gemacht. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war Panama damit Teil Kolumbiens und spaltete sich erst infolge einer US-Invasion 1903 ab. Am 21. Dezember 1921 wurde die Unabhängigkeit Panamas anerkannt.

    Ein Schiff durchquert den Panama-Kanal

    Ein Schiff durchquert den Panama-Kanal

    Der Panama Kanal

    1903 erhielt die USA in Folge eines unterzeichneten Vertrages die Hoheitsrechte für den Bau sowie das Gebiet rund um den Panama-Kanal, der zwischen 1904 und 1914 gebaut wurde. In den folgenden Jahrzeiten kam es zwischen den USA und Panama immer wieder zum Streit um den Panama Kanal. Am 31. Dezember 1999 wurde dann das gesamte US-Gebiet entlang des Kanals offiziell an Panama übergeben, die ab diesem Zeitpunkt die Verwaltung des Kanals übernahm und bis heute innehat.

    Geschichte von Nicaragua

    Geschichte Nicaraguas in Leon

    Bilder aus der Geschichte Nicaraguas

    Der Weg in die Unabhängigkeit

    Auch Nicaragua gehörte zum spanischen Kolonialreich, schloss sich aber nach der Kolonialzeit zunächst dem mexikanischen Kaiserreich und dann (Mitte des 19. Jahrhunderts) der zentralamerikanischen Föderation an. Es bildeten sich zwei politische Lager, dessen Rivalität in einem Bürgerkrieg ausartete.  Es folgte ein Auf und Ab sowie konservative und liberalistische Regierungen, bis 1927 wieder ein Bürgerkrieg zwischen Liberalen und Konservativen ausbrach.

    Diktatur und Revolution

    Die USA schritten in den Bürgerkrieg ein und wurden von einer Gruppe Guerilla-Kriegern unter Führung von Augusto Sandino bekämpft. Die USA gaben sich geschlagen, gründeten jedoch vorher die Guardia Nacional, deren Oberbefehlshaber Somozo den Kampf gegen Sandino weiterführte. Durch einen Putsch gelangte er an die Macht und führte Nicaragua in eine über vier Jahrzehnte währende Diktatur. Erst im August 1978 kam es zur Revolution, die zur Folge hatte, dass der Diktator 1979 floh und eine neue Regierung gebildet wurde. Heutzutage wird Nicaragua wieder von Daniel Ortega, dem ehemaligen Guerilla-Führer und Staatschef nach der sandinistischen Revolution, regiert.