Meine Reise

Bislang haben Sie Ihrer Reise noch keine Bestandteile hinzugefügt

    Erlebe Costa Rica

    Info

    Rufen Sie uns an

    +49 2837 6638114

    Öffnungszeiten:
    Montag – Freitag:  09:00 – 17:30 Uhr
    Samstag, Sonn- und Feiertag: geschlossen
    Persönliche Beratung in unserem Büro
    nach Terminvereinbarung

    Ausblick auf einen der vielen Stränden der Umgebung

    Bleiben Sie unterwegs gesund

    Gesund reisen in Mittelamerika

    Was die gesundheitlichen Aspekte vor Ort betrifft, kann erlebe-Costa Rica zwar informieren, allerdings nicht garantieren, dass diese Informationen immer korrekt sind. Deswegen raten wir Ihnen, Kontakt mit Ihrem Arzt oder mit einer medizinischen Instanz aufzunehmen, die sich auf dem Gebiet der Tropenmedizin auskennt.

    Auf dieser Seite folgen einige kurze Informationen über die am häufigsten auftretenden Krankheiten sowie einige Gesundheitstipps für Ihre Zeit vor Ort.

    Empfohlene Impfungen

    In Costa Rica, Panamá und Nicaragua gilt keine Impfpflicht, es sind also keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlene Impfungen sind  DTP (Diphtherie, Tetanus, Pertussis=Keuchhusten) und Hepatitis A.

    Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie vor Ihrer Abreise mit einer medizinischen Instanz Kontakt aufnehmen, die mit der Sachlage vertraut ist, z.B. Ihr Hausarzt, Apotheker bzw. das Tropeninstitut. Nehmen Sie bitte immer Ihren Impfpass mit und wenn möglich, regeln Sie Ihre Impfungen so früh wie möglich.

    Auf folgenden Webseiten erhalten Sie genauere Auskunft:

    Institut für Tropenmedizin Berlin, http://tropeninstitut.charite.de/
    Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, www.bni.uni-hamburg.de
    Einen reisemedizinischen Infoservice mit vielen Ratschlägen und Tipps finden Sie unter fit-for-travel.de

    Sonstige Krankheiten

    Der Impfausweis

    Im Impfbuch stehen alle wichtigen Impfungen

    Bauchtyphus 
    Eine Impfung gegen Bauchtyphus wird nur dann empfohlen, wenn Sie längere Zeit (drei Monate oder länger) in Costa Rica (Lateinamerika) verbringen möchten.

     

    Malaria
    In manchen Regionen Costa Ricas, wie zum Beispiel an der Karibikküste, gibt es ein geringes Risiko von Malaria. Viele Teile des Landes, wie etwa die das zentrale Hochland und die Städte sind malariafrei. Allerdings gibt es im Dschungel im Süden manchmal viele Mücken (vor allem während der Regensaison). Allgemeine Maßnahmen gegen Mücken sind u.a.: die Arme, Beine und Füße bedecken, sich mit einem Antimückenmittel eincremen in dem DEET enthalten ist und ein Moskitonetz benutzen.

     

     

    Dengue
    Da diese Krankheit durch Mücken übertragen wird, sollten Sie hierfür ähnliche Vorsorgemaßnahmen treffen wie bei Malaria. In der ersten Jahreshälfte sind in Costa Rica vermehrt Fälle von Dengue-Fieber aufgetreten. Um sich effektiv vor Mückenstichen zu schützen sollten Sie in Costa Rica gerade in der Dämmerung und im Regenwald stets ein Antimückenmittel mit hohem Deet-Anteil benutzen. Für mehr Informationen wenden Sie sich am besten an ein Tropeninstitut. Gegen Denguefieber gibt es keinen Impfstoff.

    Chikungunya

    Wer derzeit durch Nicaragua reist, sollte sich wirksam gegen Stechmücken schützen. Nachdem die Zahl der Chikungunya-Erkrankungen mit Beginn der Regenzeit wieder gestiegen ist, wird Reisenden vom Auswärtigen Amt dringend empfohlen, Mückenschutz zu verwenden. Das Chikungunya-Fieber zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber und wird ebenfalls von Aedes-Mücken übertragen.

    Zika

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.

    Gelbfieber
    Eine Impfung ist notwendig, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet nach Costa Rica oder Nicaragua einreisen. Dazu gehören unter anderem Brasilien und Kolumbien. Für eine Einreise nach Nicaragua gilt auch Panama als Gelbfiebergebiet. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, sich vor Ihrer Reise bei Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner beraten zu lassen.

    Weitere Vorbereitungen

    Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie den Beipackzettel einpacken, sodass kein Zweifel aufkommt, dass Sie ein Drogensüchtiger sein könnten. Sorgen Sie auch dafür, einen extra Vorrat mitzunehmen, sodass Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen, wenn Sie etwas verlieren. Nehmen Sie auch einen englischen Brief Ihres Arztes über Ihre Medikamenteneinnahme mit. Eventuell können Sie auch einige saubere Injektionsspritzen mitnehmen. Denken Sie auch hierbei an ein ärztliches Attest. Wenn Sie Brillen- und/oder Kontaktlinsenträger sind, nehmen Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mit, oder eine separate Brille bzw. Kontaktlinsen. Für Schnorchler und Taucher werden in Tauchschulen und Tauchfachgeschäften Tauchbrillen mit Korrektur verkauft (und verliehen).

    Gesundheit vor Ort

    Neben der Beachtung der für Ihre Situation passenden Impfungen ist es natürlich wichtig zu verhindern, dass Sie vor Ort krank werden. Seien Sie sehr aufmerksam und wenn Sie Zweifel haben, ob Sie an einer der möglichen Erkrankungen leiden,  lassen Sie sich vor Ort von einem Arzt beraten.

    Trinkwasser
    Die Qualität des Leitungswassers ist gut, kann aber nur teilweise als Trinkwasser bezeichnet werden. Das hängt stark von der jeweiligen Region ab. In abgelegenen Gebieten nutzen viele Hotels Wasserfilter, um das Leitungswasser zu säubern und dann für die Hotelgäste bereitzustellen. Bitte fragen Sie in Ihrer Unterkunft nach. Bei den Transfers und Ausflügen wird teilweise ebenfalls kostenlos Trinkwasser aus großen Behältern zum Abfüllen bereitgestellt. Bitte nehmen Sie daher eine eigene Trinkflasche mit auf die Reise und füllen Sie diese immer wieder auf. So leisten Sie einen wertvollen Beitrag für die Umwelt.

    Jetlag 
    „Jetlag“ ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rhythmus. Der Jetlag wird durch die Zeitverschiebung verursacht. Die ersten Tage nach Ihrem Flug muss sich der Körper an den neuen Biorhythmus gewöhnen – dadurch können Sie sich müde oder benommen fühlen. Tipps zur Überwindung des Jetlags: Es ist keine schlechte Idee, im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ihrer Ankunft die ersten zwei, drei Tage nicht zu viel von sich zu verlangen.

    Magen- und Darmerkrankungen
    Magen- und Darmerkrankungen sind die wahrscheinlichsten Gesundheitsprobleme auf Ihrer Reise. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ausreichend trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Salzlösung) in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Sollte die Erkrankung länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf. Zur Vorsorge gegen Magen- und Darmerkrankungen: Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffee. Fruchtsaft ist nur ohne Bedenken zu trinken, wenn kein Wasser zugefügt wurde.

    Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht, gebraten oder gebacken sein. Von Salaten, Rohkost und Essen, das an der Straße zubereitet und angeboten wird, ist im Allgemeinen abzuraten. Vermeiden sollten Sie auch Obst, das bereits geschält und regelmäßig mit Wasser beträufelt wird, damit es frisch aussieht. Salat und Obst in teuren Hotels und Restaurants wird meistens gründlich gewaschen und desinfiziert. Bestellen Sie Ihre Getränke am besten ohne Eiswürfel („Sin hielo“).

    Hautversorgung
    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Beobachten Sie diese und desinfizieren Sie Ihre Wunden und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster darauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch in der Regensaison. Schnorcheln Sie am besten mit einem T-Shirt und einer (kurzen) Hose. Die Sonne ist unglaublich stark, auch wenn es bewölkt ist.

    Zeckenbiss
    Zwar ist die Gefahr von einer Zecke gebissen zu werden in europäischen Wäldern sehr viel größer, dennoch sollten Sie sich besonders in der Trockenzeit morgens und abends auf Zecken kontrollieren, vor allem in den Kniekehlen und an der Innenseite der Oberschenkel. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht ohne weiteres heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie vor Ort zu einem Arzt. Sollten Sie nach dem Besuch eines Waldgebietes eine kreisförmige Rötung entdecken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

     

    Gesundheitsmaßnahmen nach der Reise

    Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann manchmal Monate später sein), Fieber oder Magen- bzw. Darmschmerzen bekommen, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Costa Rica waren.