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Gesundheit in Costa Rica
Was die gesundheitlichen Aspekte vor Ort betrifft, kann erlebe-Costa Rica zwar informieren, allerdings nicht garantieren, dass diese Informationen immer korrekt sind. Deswegen raten wir Ihnen Kontakt mit Ihrem Arzt oder mit einer medizinischen Instanz aufzunehmen, die sich auf dem Gebiet der Tropenmedizin auskennt.Auf dieser Seite folgen einige kurze Informationen über die am häufigsten auftretenden Krankheiten sowie einige Gesundheitstipps für Ihre Zeit vor Ort. |
Empfohlene Impfungen
In Costa Rica gilt keine Impfpflicht, es sind also keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlene Impfungen sind DTP (Diphterie, Tetanus, Polio) und Hepatitis A.
Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie vor Abreise mit einer medizinischen Instanz Kontakt aufnehmen, die mit der Sachlage vertraut ist, z.B. Ihr Hausarzt, Apotheker bzw. das Tropeninstitut. Nehmen Sie bitte immer Ihren Impfpass mit, und, wenn möglich, regeln Sie Ihre Impfungen so früh wie möglich.
Auf folgenden Webseiten erhalten Sie genauere Auskunft:
Institut für Tropenmedizin Berlin, www.charite.de/tropenmedizin
Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, www.bni.uni-hamburg.de
Einen reisemedizinischen Infoservice mit viele Ratschlägen und Tipps finden Sie unter fit-for-travel.de
Sonstige Impfungen
Bauchtyphus
Diese Impfung wird nur dann empfohlen, wenn Sie längere Zeit (3 Monate oder mehr) in Costa Rica (Lateinamerika) verbringen möchten.
Malaria
Costa Rica ist kein Malariagebiet. Allerdings gibt es im Dschungel im Süden manchmal viele Mücken (vor allem für die Regensaison). Maßnahmen gegen Mücken sind u.a.: die Arme, Beine und Füße bedecken, sich mit einem Antimückenmittel einschmieren in dem DEET enthalten ist und ein Moskitonetz benutzen.
Dengue
Da diese Krankheit durch Mücken übertragen wird, sollten Sie hierfür dieselben Vorsorgemaßnahmen treffen wie bei Malaria. Für mehr Informationen wenden Sie sich an ein Tropeninstitut. Gegen Denguefieber gibt es keinen Impfstoff.
Weitere Vorbereitungen
Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, nehmen Sie den Beipackzettel mit, sodass kein Zweifel aufkommt, dass Sie ein Drogensüchtiger sein könnten. Sorgen Sie auch dafür einen extra Vorrat mitzunehmen, sodass Sie nicht verzweifelt in den Apotheken vor Ort nach einem passenden Mittel suchen müssen, wenn Sie etwas verlieren. Nehmen Sie auch einen englischen Brief Ihres Arztes über Ihre Medikamenteinnahme mit. Eventuell können Sie auch einige saubere Injektionsspritzen mitnehmen. Denken Sie auch hierbei an ein ärztliches Attest. Wenn Sie Brillen- und/oder Kontaktlinsenträger sind, nehmen Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mit, oder eine extra Brille bzw. Kontaktlinsen. Für Schnorchler und Taucher werden in Tauchschulen und Tauchfachgeschäften Tauchbrillen mit Korrektur verkauft (und verliehen).
Gesundheit vor Ort
Neben Beachtung der für Ihre Situation passenden Impfungen ist es natürlich wichtig zu verhindern, dass Sie vor Ort krank werden. Seien Sie sehr aufmerksam und wenn Sie Zweifel haben über eine mögliche Erkrankung, beraten Sie sich vor Ort mit einem Arzt.
Trinkwasser
Die Qualität des Trinkwassers in Costa Rica ist auf jeden Fall im zentralen Tal akzeptabel. Außerhalb dieses Gebietes benutzen die Hotels oft Wasserfilter, um das Trinkwasser zu säubern. Wenn Sie kein Risiko eingehen möchten, kaufen Sie am besten Wasserflaschen, die so gut wie überall erhältlich sind.
Jetlag
„Jetlag“ ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rythmus. Der Jetlags wird durch die Zeitverschiebung verursacht. Die ersten Tage nach Ihrem Flug muss sich der Körper an den neuen Biorhythmus gewöhnen, dadurch können Sie sich müde oder benommen fühlen. Tipps zur Überwindung des Jetlags: Es ist keine schlechte Idee, im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ankunft die ersten zwei, drei Tage nicht zuviel von sich zu verlangen.
Magen- und Darmerkrankungen
Magen- und Darmerkrankungen sind die wahrscheinlichsten Gesundheitsprobleme auf Ihrer Reise. Sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Salzlösung) in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. Sollte die Erkrankung länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf. Zur Vorsorge gegen Magen- und Darmerkrankungen: Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffe. Fruchtsaft ist nur ohne Bedenken zu trinken, wenn kein Wasser zugefügt wurde.
Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch, muss gründlich gekocht, gebraten oder gebacken sein. Von Salaten, Rohkost und Essen, das an der Straße zubreitet und angeboten wird, ist im Allgemeinen abzuraten. Vermeiden sollten Sie auch Obst, das bereits geschält und regelmäßig mit Wasser beträufelt wird, damit es frisch aussieht. Salat und Obst in teueren Hotels und Restaurants wird meistens gründlich gewaschen und desinfiziert. Bestellen Sie Ihre Getränke am Besten ohne Eiswürfel ("Sin hielo").
Hautversorgung
Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst. Beobachten Sie diese und desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster drauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme mit hohem Sonnenschutzfaktor, auch in der Regensaison. Schnorcheln mit einem T-Shirt und einer (kurzen) Hose ist nicht ungewöhnlich! Die Sonne ist unglaublich stark, auch wenn es bewölkt ist.
Zeckenbiss
Zwar ist die Gefahr von einer Zecke gebissen zu werden in europäischen Wäldern sehr viel größer, dennoch sollten Sie sich besonders in der Trockenzeit morgens und abends auf Zecken kontrollieren, vor allem in den Kniekehlen und an der Innenseite der Oberschenkel. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht ohne weiteres heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich), oder gehen Sie vor Ort zu einem Arzt. Sollten Sie nach dem Besuch eines Waldgebiets eine kreisförmige Rötung um einen Zeckenbiss herum entdecken, gehen Sie sofort zum Arzt.
Gesundheitsmaßnahmen nach der Reise
Wenn Sie nach Ihrer Rückkehr (und das kann u. U. Monate später sein), Fieber oder Magen- bzw. Darmschmerzen bekommen, die Sie nicht mit einer bestimmten Ursache in Verbindung bringen können: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf und melden Sie, wie lange und wo Sie in Costa Rica waren.